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12 Produktkonfigurator-Anbieter im Vergleich (2026)

Die Auswahl eines Produktkonfigurator-Anbieters hängt nicht allein vom Funktionsumfang ab. Entscheidend ist, ob die Plattform zu Ihren Produkten, Ihrer Systemlandschaft und den internen Ressourcen Ihres Teams passt.

Ein 3D-Produktkonfigurator kann beispielsweise auf eine realistische Darstellung und eine einfache Produktanpassung ausgerichtet sein. Andere Lösungen konzentrieren sich stärker auf komplexe Regelwerke, CPQ-Prozesse, Produktionsdaten oder umfangreiche Enterprise-Integrationen.

Auch das Betriebsmodell spielt eine wichtige Rolle. Unternehmen können einen Konfigurator selbst entwickeln, eine individuelle Lösung beauftragen oder eine SaaS-Plattform einsetzen. Eine Eigenentwicklung eines Produktkonfigurators bietet viel Kontrolle, erfordert jedoch entsprechende Entwicklungs-, 3D- und Wartungsressourcen.

Eine ungeeignete Lösung kann dazu führen, dass:

  • Sie für Funktionen bezahlen, die Ihr Unternehmen nicht benötigt;
  • die Konfigurationslogik Ihre Produktvarianten nicht zuverlässig abbildet;
  • die Integration mit Shop-, PIM-, ERP- oder CRM-Systemen aufwendiger wird als erwartet;
  • Produktdaten und 3D-Inhalte nur mit externer Unterstützung aktualisiert werden können;
  • der Konfigurator für Kunden zu langsam oder unnötig kompliziert ist.

Dieser Vergleich stellt zwölf Produktkonfigurator-Anbieter aus unterschiedlichen Kategorien vor. Wir betrachten ihre typischen Einsatzbereiche, zentralen Funktionen, Einschränkungen, Integrationsmöglichkeiten und – soweit öffentlich verfügbar – Preise.

So können Sie zunächst die passende Lösungskategorie bestimmen und anschließend eine fundierte Anbieter-Shortlist erstellen.

Welche Anforderungen sind beim Vergleich von Produktkonfigurator-Anbietern entscheidend?

Nicht jede Plattform löst dieselben Aufgaben. Bevor Sie einzelne Anbieter vergleichen, sollten Sie festlegen, welche Anforderungen für Ihre Produkte, Ihre Kunden und Ihre internen Prozesse tatsächlich relevant sind.

  • Produkt- und Variantenlogik: Bei einfachen Produkten reichen häufig auswählbare Farben, Materialien oder Zubehörteile. Komplexe Sortimente benötigen Regeln, die ungültige Kombinationen ausschließen und Abhängigkeiten zwischen Komponenten berücksichtigen.

  • Qualität der Visualisierung: Prüfen Sie, ob eine einfache 2D-Vorschau genügt oder ob Kunden Produkte drehen, vergrößern und Materialien in einer realistischen 3D-Darstellung vergleichen sollen.

  • E-Commerce- oder Vertriebsprozess: Ein Produktkonfigurator für Onlineshops sollte sich sinnvoll in Produktseite, Warenkorb und Checkout einfügen. Für B2B-Vertriebsprozesse können dagegen Preisregeln, Angebotserstellung und CPQ-Funktionen wichtiger sein.

  • Integrationen: Klären Sie, welche Daten mit Shop, PIM, ERP, CRM oder anderen Systemen ausgetauscht werden müssen. Der Integrationsumfang beeinflusst sowohl die Implementierung als auch den laufenden Betrieb.

  • Pflege des Produktkatalogs: Achten Sie darauf, wer Modelle, Materialien, Preise und Konfigurationsregeln aktualisieren kann. Manche Plattformen sind für nicht technische Teams ausgelegt, während andere regelmäßig Unterstützung durch Entwickler oder den Anbieter erfordern.

  • Performance auf verschiedenen Geräten: Der Konfigurator sollte auch bei umfangreichen 3D-Modellen auf Smartphones und Tablets verständlich bedienbar bleiben und die Produktseite nicht unnötig verlangsamen.

  • Zusätzliche Visualisierungsfunktionen: Augmented Reality, Raumplanung oder die gemeinsame Darstellung mehrerer Produkte können für Möbel und Einrichtungsprodukte relevant sein. Sie sind jedoch nicht für jedes Sortiment erforderlich.

Diese Anforderungen dienen im folgenden Produktkonfigurator-Vergleich als Orientierung. Je klarer die Prioritäten definiert sind, desto leichter lassen sich ungeeignete Plattformen frühzeitig ausschließen.

Produktkonfigurator-Anbieter nach Lösungskategorie

Produktkonfiguratoren unterscheiden sich deutlich hinsichtlich Visualisierung, Konfigurationslogik, Implementierungsaufwand und Zielgruppe. Die folgende Einteilung hilft dabei, den Kreis geeigneter Anbieter zunächst nach dem wichtigsten Anwendungsfall einzugrenzen.

Lösungskategorie Besonders geeignet für Beispiele aus diesem Vergleich
Einfache Produktpersonalisierung Unternehmen, die Produkte relativ schnell um grundlegende 2D- oder 3D-Anpassungen wie Farben, Texte, Grafiken oder Materialien ergänzen möchten. Zakeke, Kickflip
Visualisierungsorientierte Plattformen Marken, für die realistische Produktdarstellung, Materialqualität und interaktive Produkterlebnisse besonders wichtig sind. Zolak, Cylindo, Imagine.io, Dopple
Regelbasierte Konfiguration und Visual CPQ Komplexe, modulare oder technische Produkte mit abhängigen Optionen, verbindlichen Konfigurationsregeln und dynamischer Preisberechnung. VividWorks, Expivi, Roomle, iONE360
Enterprise- und Individuallösungen Große Produktkataloge, internationale Organisationen und Projekte mit umfangreichen Integrationen oder individuellen Anforderungen. Threekit, Salsita

Die Einteilung dient als erste Orientierung. Einige Produktkonfigurator-Anbieter decken mehrere Kategorien ab oder bieten unterschiedliche Module für verschiedene Anforderungen.

Produktkonfigurator-Anbieter im Detail

Im Folgenden stellen wir zwölf Anbieter mit unterschiedlichen Schwerpunkten vor – von visueller Produktpersonalisierung über 3D-Commerce bis zu regelbasierter Konfiguration und Visual CPQ.

Für jeden Anbieter betrachten wir den typischen Einsatzbereich, zentrale Funktionen, mögliche Einschränkungen und die öffentlich verfügbaren Preisinformationen.

Die Reihenfolge stellt keine Rangliste dar. Funktionsumfang und Preise wurden zuletzt im August 2026 geprüft und können sich ändern.

1. Zolak

Zolak Plattform für visuelle 3D-Produktkonfiguration

Was ist das?

Zolak ist eine Visual-Commerce-Plattform für die interaktive Darstellung und Konfiguration von Produkten in 3D. Unternehmen können Farben, Materialien, Oberflächen und vordefinierte Produktoptionen visualisieren und die Konfiguration direkt in ihre Website oder ihren Onlineshop integrieren.

Neben der Darstellung einzelner Produkte unterstützt die Plattform virtuelle Showrooms, die Visualisierung mehrerer Produkte sowie die Erstellung von 3D-basierten Inhalten für Produktseiten und Marketing.

Geeignet für

Zolak richtet sich vor allem an Möbel-, Einrichtungs- und E-Commerce-Marken, bei denen die visuelle Darstellung einen wichtigen Teil der Kaufentscheidung bildet. Die Plattform kommt insbesondere infrage, wenn Produktkonfiguration, 3D-Viewer, AR und die Verwaltung visueller Inhalte in einer gemeinsamen Umgebung benötigt werden.

Zentrale Funktionen

  • Interaktive 3D- und 360°-Produktansichten mit Zoom;
  • Anpassung von Farben, Materialien und Oberflächen in Echtzeit;
  • browserbasierte Augmented Reality;
  • virtuelle Showrooms und Darstellung mehrerer Produkte;
  • Erstellung von Produktrenderings und visuellen Marketinginhalten;
  • CMS zur Verwaltung von Modellen, Materialien und Produktoptionen;
  • Integration in gängige E-Commerce-Plattformen und individuelle Websites.

Weitere Informationen zu Produktfunktionen und Integration finden Sie auf der Seite zum Zolak 3D-Produktkonfigurator.

Mögliche Einschränkungen

Der Schwerpunkt liegt auf visueller Produktkonfiguration und Visual Commerce. Projekte mit besonders tiefen CAD-Abhängigkeiten, komplexen Produktionsregeln oder umfassenden CPQ- und BOM-Prozessen sollten deshalb im Rahmen einer technischen Anforderungsanalyse geprüft werden.

Preise

Das Preismodell setzt sich aus einer wiederkehrenden Plattformgebühr, den gewählten Modulen und einer projektabhängigen Einrichtungsgebühr zusammen. Die deutsche Produktseite nennt für das 3D-Konfigurator-Modul einen Einstiegspreis ab 25 € pro Monat. Der endgültige Preis hängt unter anderem vom Katalogumfang, den benötigten 3D-Modellen, der Konfigurationslogik und den Integrationen ab.

Weitere Einzelheiten finden Sie im Zolak Implementierungsleitfaden.

Kurzfazit

Zolak sollte in die engere Auswahl aufgenommen werden, wenn realistische 3D-Darstellung, eine visuelle Produktanpassung und die zentrale Verwaltung von 3D-Inhalten zu den wichtigsten Anforderungen gehören. Für stark produktionsorientierte CPQ-Projekte sollte die benötigte Regel-, CAD- und Systemtiefe vorab mit den Funktionen spezialisierter Visual-CPQ-Anbieter verglichen werden.

Group-1 Zolak im direkten Vergleich mit anderen Anbietern

Sie möchten genauer verstehen, wie sich Zolak von anderen Produktkonfigurator-Anbietern unterscheidet? In diesen ausführlichen Vergleichen werden Funktionen, Einsatzbereiche und wesentliche Unterschiede gegenübergestellt:

  • Zolak vs. VividWorks: visuell orientierte Produktpräsentation für den E-Commerce im Vergleich zu regelbasierter Konfiguration, Visual CPQ und Stücklistenprozessen.

  • Zolak vs. Zakeke: realistische 3D-Produktvisualisierung im Vergleich zu Produktpersonalisierung und Web-to-Print-Workflows.

2. VividWorks

VividWorks Plattform für visuelle Produktkonfiguration und CPQ

Was ist das?

VividWorks ist eine Plattform für die visuelle Konfiguration komplexer und modularer Produkte. Sie verbindet interaktive 3D-Darstellung mit Produktregeln, dynamischer Preisberechnung und Visual CPQ – also der visuellen Unterstützung von Konfiguration, Preisermittlung und Angebotserstellung.

Die Plattform ist unter anderem auf Möbel, Küchen, Badezimmer, Regalsysteme und andere Produkte mit vielen voneinander abhängigen Komponenten ausgerichtet.

Geeignet für

VividWorks eignet sich insbesondere für B2B- und B2C-Hersteller, die modulare Produkte verkaufen und dabei gültige Kombinationen, aktuelle Preise und vollständige Bestelldaten sicherstellen müssen.

Die Lösung kommt beispielsweise für Küchen-, Schrank- und Möbelhersteller sowie für Anbieter modularer Bau- oder Lagersysteme infrage.

Zentrale Funktionen

  • Konfiguration modularer und variantenreicher Produkte;
  • Visual CPQ mit Preisberechnung und Angebotserstellung;
  • interaktive 3D-Visualisierung in Echtzeit;
  • Produktregeln zur Vermeidung ungültiger Kombinationen;
  • Stücklisten und weitere Daten für Bestellung und Produktion;
  • Augmented Reality, Virtual Reality und Animationen;
  • 3D-Raumplanung für Möbel und Einrichtungsprodukte;
  • Integration mit E-Commerce-, ERP- und CRM-Systemen;
  • Unterstützung mehrerer Sprachen, Währungen und Maßeinheiten.

Mögliche Einschränkungen

Die Implementierung komplexer Produktregeln, Stücklisten und Systemintegrationen erfordert eine sorgfältige Vorbereitung der Produktdaten. Umfangreiche Projekte können deshalb technische Mitarbeit und eine enge Abstimmung mit dem Anbieter notwendig machen.

Unternehmen, deren wichtigste Anforderung in der Erstellung von Lifestyle-Bildern oder anderen Marketinginhalten liegt, sollten außerdem prüfen, ob der visuelle Content-Workflow von VividWorks ihren Anforderungen entspricht oder zusätzliche Werkzeuge benötigt werden.

Preise

Der Starter-Tarif für einfache, wenig modulare Produkte beginnt laut Anbieter bei 247 € pro Monat. Umfangreichere Tarife für komplexe Produkte, individuelle Benutzeroberflächen, Integrationen und Raumplanung werden abhängig vom Projektumfang angeboten.

Zusätzliche Kosten können unter anderem durch die Einrichtung der Produktlogik, die Aufbereitung von 3D-Modellen und individuelle Integrationen entstehen.

Kurzfazit

VividWorks sollte in die engere Auswahl aufgenommen werden, wenn korrekte Produktkombinationen, Preislogik, Stücklisten und die Verbindung zwischen Vertrieb und Produktion besonders wichtig sind. Für rein visuell ausgerichtete Projekte ohne komplexe Konfigurationsregeln kann die Plattform mehr funktionale Tiefe bieten als erforderlich.

Einen ausführlicheren Vergleich finden Sie im Beitrag Zolak und VividWorks im Vergleich.

3. Chaos Cylindo

Chaos Cylindo Plattform für fotorealistische 3D-Produktvisualisierung

Was ist das?

Cylindo ist eine zu Chaos gehörende Visual-Commerce-Plattform, die vor allem für die Erstellung, Verwaltung und Verteilung fotorealistischer 3D-Produktinhalte eingesetzt wird.

Aus zentralen 3D-Produktdaten können interaktive Produktansichten, konfigurierbare Varianten, Augmented-Reality-Erlebnisse und visuelle Inhalte für verschiedene Vertriebskanäle erstellt werden. Der Schwerpunkt liegt insbesondere auf Möbeln und Einrichtungsprodukten.

Geeignet für

Chaos Cylindo richtet sich vor allem an Möbelhersteller und Einrichtungshändler, die eine konsistente, realistische Darstellung umfangreicher Produktkollektionen über Produktseiten, Händlernetzwerke und Marketingkanäle hinweg benötigen.

Die Plattform ist besonders relevant, wenn die genaue Wiedergabe von Materialien, Farben, Proportionen und Produktdetails zu den wichtigsten Auswahlkriterien gehört.

Zentrale Funktionen

  • fotorealistische 3D-Produktvisualisierung;
  • interaktive Produktansichten mit Drehung und Zoom;
  • Konfiguration von Materialien, Farben und Produktvarianten;
  • browserbasierte Augmented Reality;
  • zentrale Verwaltung und Verteilung visueller Produktinhalte;
  • Erstellung skalierbarer Produktbilder aus 3D-Master-Assets;
  • KI-gestützte Erstellung von Lifestyle-Szenen mit Cylindo Quickshot;
  • Nutzung der Inhalte auf Produktseiten und weiteren Vertriebs- und Marketingkanälen.

Mögliche Einschränkungen

Der Schwerpunkt von Chaos Cylindo liegt auf Produktvisualisierung und Content-Verteilung. Unternehmen mit komplexen Produktionsregeln, umfassenden CPQ-Prozessen oder detaillierten CAD- und Stücklistenanforderungen sollten prüfen, ob zusätzliche Systeme oder individuelle Integrationen benötigt werden.

Auch der Aufwand für die Einführung hängt davon ab, wie viele Produkte und Varianten umgesetzt werden müssen und ob bereits geeignete 3D-Daten vorhanden sind.

Preise

Chaos Cylindo veröffentlicht keine standardisierten Einstiegspreise. Die Kosten werden individuell anhand des Katalogumfangs, der benötigten 3D-Inhalte, des Funktionsumfangs und der geplanten Nutzung berechnet.

Kurzfazit

Chaos Cylindo ist vor allem für Möbel- und Einrichtungsmarken interessant, die fotorealistische Produktinhalte in großer Menge erstellen und konsistent über mehrere Kanäle verteilen möchten. Wenn Produktionslogik, Angebotserstellung oder technische Konfiguration im Mittelpunkt stehen, sollten zusätzlich spezialisierte Visual-CPQ-Plattformen geprüft werden.

4. Threekit

Threekit Plattform für KI-gestützte Produktkonfiguration und Angebotserstellung

Was ist das?

Threekit ist eine Enterprise-Plattform für Hersteller komplexer und konfigurierbarer Produkte. Das aktuelle Angebot verbindet Produktregeln, visuelle Konfiguration und KI-gestützte Verkaufswerkzeuge mit bestehenden CPQ-, ERP- und Auftragssystemen.

Vertriebsmitarbeiter, Händler und Interessenten können Anforderungen beispielsweise über Texte, Dokumente, Bilder oder Spracheingaben erfassen. Die Plattform verarbeitet diese Informationen anhand des Produktkatalogs, der hinterlegten Regeln und der Preislogik und unterstützt anschließend die Erstellung einer gültigen Konfiguration oder eines Angebots.

Geeignet für

Threekit richtet sich hauptsächlich an größere Hersteller mit komplexen Produkten, umfangreichen Regelwerken und mehreren Vertriebswegen.

Typische Anwendungsbereiche sind unter anderem Möbel, Fenster und Türen, Baumaterialien, technische Anlagen, Maschinen und andere Produkte, bei denen Abmessungen, Komponenten und Optionen voneinander abhängig sind.

Zentrale Funktionen

  • KI-gestützte Erfassung und Verarbeitung von Kundenanforderungen;
  • regelbasierte Zusammenstellung gültiger Produktkonfigurationen;
  • visuelle Produktkonfiguration für komplexe Produkte;
  • Guided Selling für Vertriebsmitarbeiter, Händler und Websitebesucher;
  • Verknüpfung von Produktoptionen, Regeln und Preisen;
  • Erstellung und Überarbeitung von Angeboten;
  • Übergabe strukturierter Ergebnisse an CPQ-, ERP- und Auftragssysteme;
  • Einsatz auf Websites, in Vertriebsanwendungen oder als eigenständiges Portal;
  • Verwaltungs-, Analyse- und Moderationsfunktionen.

Mögliche Einschränkungen

Threekit ist auf komplexe Hersteller- und Vertriebsprozesse ausgerichtet. Für einen einfachen Onlineshop, der lediglich Farben, Materialien oder Texte personalisieren möchte, kann der Funktionsumfang daher größer sein als notwendig.

Die Qualität der Ergebnisse hängt zudem von strukturierten Produktdaten, klar definierten Regeln und der Verbindung zu bestehenden Preis- und Auftragssystemen ab. Die Einführung ist deshalb eher als Integrationsprojekt denn als einfacher Plug-in-Start zu betrachten.

Preise

Threekit veröffentlicht keine standardisierten Tarife. Die Preisgestaltung erfolgt individuell und hängt unter anderem vom Produktumfang, den benötigten Modulen, der Zahl der Nutzer und den erforderlichen Integrationen ab.

Kurzfazit

Threekit ist für Hersteller relevant, die komplexe Produktanforderungen schneller in gültige Konfigurationen und Angebote überführen möchten. Die Plattform eignet sich besonders für Unternehmen, die bereits mit CPQ- oder ERP-Systemen arbeiten und ihre Verkaufs- und Angebotsprozesse um visuelle und KI-gestützte Funktionen erweitern wollen.

5. Zakeke

Zakeke Plattform für visuelle Produktpersonalisierung und Web-to-Print

Was ist das?

Zakeke ist eine cloudbasierte Visual-Commerce- und Web-to-Print-Plattform für die Personalisierung von Produkten. Kunden können Texte, Bilder, Grafiken, Farben und weitere Optionen anpassen und das Ergebnis direkt in einer visuellen Vorschau betrachten.

Die Plattform unterstützt neben der klassischen Produktpersonalisierung auch 3D- und AR-Anwendungen sowie die automatische Erstellung druckfertiger Produktionsdateien.

Geeignet für

Zakeke eignet sich insbesondere für Print-on-Demand-Anbieter, Bekleidungsmarken, Geschenkartikel-Shops und andere E-Commerce-Unternehmen, die personalisierbare Produkte verkaufen.

Die Plattform ist vor allem dann interessant, wenn Kunden eigene Texte, Bilder oder Designs hochladen und daraus ohne manuelle Freigabeschleifen fertige Druckdateien erzeugt werden sollen.

Zentrale Funktionen

  • visuelle Personalisierung von Texten, Bildern, Farben und Grafiken;
  • Vorschau der Anpassungen in Echtzeit;
  • automatische Erstellung druckfertiger Dateien;
  • 3D-Produktkonfiguration für Farben, Materialien und Varianten;
  • Augmented Reality und Virtual Try-on für geeignete Produktkategorien;
  • Verbindung mit Druck- und Produktionsprozessen;
  • Integrationen mit Shopify, WooCommerce, Shopware, Magento, BigCommerce und weiteren E-Commerce-Systemen;
  • API- und PIM-Anbindungen für individuelle Systemlandschaften.

Mögliche Einschränkungen

Der Schwerpunkt von Zakeke liegt auf E-Commerce-Personalisierung und Web-to-Print. Für Produkte mit tiefen technischen Abhängigkeiten, umfangreicher parametrischer Logik oder komplexen BOM- und CPQ-Prozessen können spezialisierte Konfigurationsplattformen besser geeignet sein.

Außerdem sollte geprüft werden, welche Funktionen im jeweiligen Tarif enthalten sind. Erweiterte Konfiguration, 3D-Funktionen und zusätzliche Produktionsworkflows können an bestimmte Pakete oder Zusatzleistungen gebunden sein.

Professionelle 3D-Modelle sind nicht automatisch Bestandteil jedes Abonnements. Falls noch keine geeigneten 3D-Daten vorhanden sind, sollten die Kosten für deren Erstellung separat berücksichtigt werden.

Preise

Zakeke bietet mehrere Abonnements mit unterschiedlichem Funktionsumfang an. Je nach Produkt und Tarif können zusätzlich nutzungs- oder transaktionsabhängige Gebühren entstehen. Da die Preisstruktur regelmäßig angepasst wird, sollten die aktuellen Konditionen unmittelbar vor der Entscheidung auf der Website des Anbieters geprüft werden.

Kurzfazit

Zakeke ist eine passende Option für E-Commerce-Unternehmen, die visuelle Produktpersonalisierung mit Web-to-Print- oder Print-on-Demand-Prozessen verbinden möchten. Für komplexe technische Produkte oder stark produktionsorientierte Konfigurationsprozesse sollte der Funktionsumfang mit spezialisierten Visual-CPQ-Lösungen verglichen werden.

Einen detaillierteren Vergleich finden Sie im Beitrag Zolak und Zakeke im Vergleich.

6. Expivi

Expivi Plattform für 3D-Produktkonfiguration und Visual CPQ

Was ist das?

Expivi ist eine Headless-Plattform für 3D-Produktkonfiguration und Visual CPQ. Sie verbindet interaktive Produktdarstellung mit Konfigurationsregeln, Preisberechnung, Angebotserstellung sowie Bestell- und Produktionsdaten.

Kunden oder Vertriebsmitarbeiter können Produkte in Echtzeit konfigurieren, das Ergebnis in 3D oder Augmented Reality betrachten und abhängig vom jeweiligen Prozess einen aktuellen Preis oder ein Angebot erhalten.

Geeignet für

Expivi richtet sich an mittelständische und größere Unternehmen, die komplexe, modulare oder individualisierbare Produkte über digitale Vertriebswege verkaufen.

Die Plattform kann beispielsweise für technische Produkte, Maschinen, Fahrzeuge, Möbel, Sportartikel und personalisierte Konsumgüter eingesetzt werden. Sie ist besonders relevant, wenn Konfiguration, Angebotserstellung und Produktionsprozesse miteinander verbunden werden sollen.

Zentrale Funktionen

  • interaktive 3D-Produktkonfiguration in Echtzeit;
  • Augmented Reality für konfigurierte Produkte;
  • Guided Selling zur schrittweisen Auswahl gültiger Optionen;
  • Visual CPQ mit dynamischer Preisberechnung;
  • automatische Erstellung von Angeboten;
  • Design-to-Print für personalisierte und druckfähige Produkte;
  • automatische Stücklisten und Produktionsdaten;
  • Integration mit E-Commerce-, ERP-, PIM- und weiteren Geschäftssystemen;
  • Headless-Architektur und APIs für individuelle Frontends und Prozesse.

Mögliche Einschränkungen

Bei modularen Produkten mit umfangreichen Regeln, Preislogik und Produktionsanbindung kann die Einführung ein größeres Daten- und Integrationsprojekt sein. Unternehmen sollten deshalb vorab klären, welche Produktinformationen, Stücklisten, Preisquellen und Systemverbindungen benötigt werden.

Für einfache Personalisierungsaufgaben ohne CPQ-, Angebots- oder Produktionsanforderungen kann der Funktionsumfang umfangreicher sein als notwendig.

Auch der laufende Pflegeaufwand hängt davon ab, wie komplex die Produktregeln und Integrationen aufgebaut sind und welche Änderungen das interne Team selbst verwalten soll.

Preise

Expivi veröffentlicht keine standardisierten Einstiegspreise. Die Kosten werden individuell anhand der benötigten Funktionen, Produktkomplexität, Integrationen und des Implementierungsumfangs berechnet.

Kurzfazit

Expivi eignet sich für Unternehmen, die 3D-Konfiguration nicht isoliert betrachten, sondern mit Preisermittlung, Angeboten, Bestellungen und Produktionsdaten verbinden möchten. Für visuell einfache Produktkataloge ohne komplexe Regeln können leichter ausgestattete Personalisierungs- oder Visual-Commerce-Plattformen wirtschaftlicher sein.

7. Kickflip

Produktkonfigurator von Kickflip

Was ist Kickflip?

Kickflip ist eine Plattform zur visuellen Produktpersonalisierung. Kunden können Farben auswählen, Texte oder Logos hinzufügen und ihre Änderungen direkt in einer Live-Vorschau sehen. Der Schwerpunkt liegt auf einer schnellen, codearmen Umsetzung personalisierbarer Produkte.

Am besten geeignet für

D2C-Marken und Onlinehändler, die beispielsweise Kleidung, Schuhe, Sportartikel, Accessoires oder Geschenkartikel mit personalisierbaren Farben, Texten, Bildern und Designs verkaufen.

Wichtige Funktionen

  • Visuelle Echtzeit-Vorschau für Texte, Bilder, Farben, Schriftarten und weitere Produktoptionen.
  • No-Code-Editor zur Einrichtung und Verwaltung der Benutzeroberfläche.
  • Unterstützung mehrerer Produktansichten und Personalisierungsbereiche.
  • Regeln für Produktoptionen und dynamische Preisänderungen.
  • Automatisierung von Bestellinformationen und produktionsrelevanten Daten für personalisierte Produkte.
  • Integrationen mit gängigen E-Commerce-Plattformen.

Mögliche Einschränkungen

  • Die Plattform ist hauptsächlich auf visuelle Produktpersonalisierung ausgerichtet und weniger auf komplexe modulare oder technisch konstruierte Produkte.
  • Für Konfigurationen mit umfangreichen Abhängigkeiten, Konstruktionsregeln oder Stücklisten kann eine spezialisierte Visual-CPQ-Lösung besser geeignet sein.
  • Produkte, Ebenen und grafische Elemente müssen sorgfältig vorbereitet werden, damit die Live-Vorschau korrekt funktioniert.
  • Bei großen Sortimenten mit vielen unterschiedlichen Personalisierungslogiken kann die Einrichtung und Pflege aufwendiger werden.

Preise

Das kostenpflichtige Angebot beginnt laut öffentlich zugänglicher Preisseite bei 59 US-Dollar pro Monat. Zusätzlich fällt eine Transaktionsgebühr pro verkauftem personalisiertem Produkt an, die abhängig vom Verkaufsvolumen zwischen 1,95 % und 0 % liegt.

Unsere Einschätzung

Kickflip eignet sich besonders für Marken, die individualisierbare Konsumgüter schnell und visuell ansprechend online anbieten möchten. Für Texte, Farben, Logos und ähnliche Personalisierungen ist die Plattform gut geeignet. Bei komplexen Produktstrukturen, technischen Abhängigkeiten oder umfangreichen Produktionsregeln sollten Unternehmen jedoch prüfen, ob eine Visual-CPQ- oder 3D-Konfigurator-Plattform ihre Anforderungen besser abdeckt.

8. Roomle

3D-Produktkonfigurator von Roomle

Was ist Roomle?

Roomle ist eine 3D-Commerce-Plattform, die Produktkonfiguration und Raumplanung miteinander verbindet. Kunden können einfache oder modulare Produkte konfigurieren und sie anschließend in einem räumlichen Kontext betrachten.

Am besten geeignet für

Anbieter modularer Produkte sowie Hersteller und Händler, bei denen Abmessungen, räumliche Planung und das Zusammenspiel mehrerer Komponenten für die Kaufentscheidung wichtig sind.

Wichtige Funktionen

  • Interaktiver 3D-Viewer mit Augmented Reality zur Darstellung von Produkten im eigenen Raum.
  • 3D-Konfigurator für einfache und modular aufgebaute Produkte.
  • Regelbasierte Konfiguration mit Parametern, Abmessungen und gültigen Produktkombinationen.
  • Dynamische Preise und Stücklisten, die entsprechend der gewählten Konfiguration aktualisiert werden.
  • 2D- und 3D-Raumplanung für die Gestaltung vollständiger Räume.
  • APIs und Integrationsmöglichkeiten für E-Commerce-, Preis-, Bestell- und weitere Unternehmenssysteme.
  • SDK für die individuelle Einbindung und Anpassung des Konfigurators.

Mögliche Einschränkungen

  • Für anspruchsvolle modulare Konfigurationen wird der umfangreichere Full-Logic-Tarif benötigt.
  • Komplexe Produktmodelle, Regeln und Preisdaten müssen vor der Implementierung strukturiert und aufbereitet werden.
  • Die Einführung umfangreicher Kataloge kann ein eigenes Integrations- und Datenprojekt erfordern.
  • Roomle konzentriert sich auf Produktkonfiguration und räumliche Planung. Unternehmen, die vor allem automatisiert Marketingbilder und andere visuelle Inhalte erstellen möchten, benötigen möglicherweise zusätzliche Lösungen.

Preise

  • Basic Configurator: ab 850 Euro pro Monat beziehungsweise 8.500 Euro pro Jahr bei jährlicher Abrechnung.
  • Full Logic Configurator: ab 1.450 Euro pro Monat beziehungsweise 14.500 Euro pro Jahr bei jährlicher Abrechnung. Dieser Tarif umfasst unter anderem erweiterte modulare Konfigurationen und SDK-Zugriff.

Unsere Einschätzung

Roomle ist besonders interessant, wenn Produkte nicht nur einzeln konfiguriert, sondern innerhalb eines Raums geplant werden sollen. Die Plattform kann eine passende Wahl für modulare Systeme und Produkte mit zahlreichen Größen-, Material- oder Kombinationsregeln sein. Unternehmen sollten allerdings den Aufwand für Produktdaten, Regelmodellierung und Systemintegration frühzeitig berücksichtigen.

9. Imagine.io

Produktkonfigurator von Imagine.io

Was ist Imagine.io?

Imagine.io ist eine Plattform für 3D-Produktvisualisierung, visuelle Produktkonfiguration und digitale Content-Produktion. Unternehmen können damit interaktive Produkterlebnisse bereitstellen sowie Produktbilder, Lifestyle-Szenen und Videos auf Grundlage von 3D-Modellen erstellen.

Am besten geeignet für

Unternehmen, die sowohl interaktive Produktkonfiguration als auch skalierbare visuelle Inhalte benötigen. Dazu gehören visuell orientierte E-Commerce-Marken ebenso wie B2B-Anbieter mit regelbasierten oder modularen Produkten.

Wichtige Funktionen

  • 3D-Konfiguration innerhalb digital gestalteter Szenen.
  • Anpassung von Materialien, Oberflächen, Farben, Komponenten und Produktvarianten.
  • Erstellung von Produktbildern, Lifestyle-Szenen und Videos aus 3D-Modellen.
  • KI-gestützte Werkzeuge zur Bearbeitung, Erweiterung und Optimierung visueller Inhalte.
  • Regel- und layoutbasierte Konfiguration für komplexere B2B-Produkte.
  • Unterstützung von Preisen, Angeboten, Stücklisten, Spezifikationen und produktionsrelevanten Dokumenten.
  • Anbindung an PIM-, ERP- und E-Commerce-Systeme.

Mögliche Einschränkungen

  • Die Qualität der visuellen Ergebnisse hängt wesentlich von der Qualität der verwendeten 3D-Modelle und Materialien ab.
  • Aufgrund des breiten Funktionsumfangs müssen Unternehmen genau bestimmen, welche Module sie für Konfiguration, Content-Produktion oder Visual CPQ benötigen.
  • Komplexe Produktregeln und unternehmensspezifische Integrationen können ein umfangreicheres Implementierungsprojekt erfordern.
  • Für einfache Produkte mit wenigen Optionen kann die Plattform mehr Funktionen bieten, als tatsächlich benötigt werden.

Preise

Imagine.io veröffentlicht derzeit keine einheitliche, allgemein gültige Preisstruktur für alle Konfigurator- und Visual-CPQ-Lösungen. Die Kosten werden abhängig von den benötigten Modulen, der Anzahl der Produkte, den 3D-Assets und dem Integrationsumfang individuell festgelegt.

Unsere Einschätzung

Imagine.io ist eine interessante Option für Unternehmen, die Produktkonfiguration mit der Erstellung visueller Inhalte verbinden möchten. Die Plattform deckt inzwischen auch regelbasierte B2B- und Visual-CPQ-Anwendungsfälle ab. Vor der Auswahl sollte geprüft werden, welche Funktionen im konkreten Angebot enthalten sind und wie hoch der Aufwand für 3D-Modelle, Produktlogik und Integrationen ausfällt.

10. iONE360

Visueller Produktkonfigurator von iONE360

Was ist iONE360?

iONE360 ist eine Visual-Commerce-Plattform, die einen visuellen Produktkonfigurator mit 3D-Darstellung, Augmented Reality, Content-Erstellung und Raumplanung verbindet. Die zugrunde liegende Konfigurationsplattform ist produktunabhängig, das Unternehmen verfügt jedoch über umfangreiche Erfahrung mit Einrichtung, Wohnen und modularen Produktsystemen.

Am besten geeignet für

Hersteller und Händler, die konfigurierbare Produkte über mehrere Vertriebs- und Präsentationskanäle anbieten und dabei Produktdaten, Preise, Visualisierungen und Bestellungen miteinander verbinden möchten.

Wichtige Funktionen

  • Visueller 3D-Produktkonfigurator für Materialien, Farben, Größen, Komponenten und Produktkombinationen.
  • Webbasierte Augmented Reality zur Darstellung konfigurierter Produkte im realen Raum.
  • Anbindung von Produktstrukturen, Preisen und weiteren Daten aus ERP- und Geschäftssystemen.
  • Raumplaner für die Gestaltung vollständiger Räume und Produktszenarien.
  • Erstellung von Packshots und weiteren visuellen Inhalten auf Grundlage von 3D-Modellen.
  • Unterstützung dynamischer Preise, Aktionen und exportierbarer Stücklisten.
  • Integrationsmöglichkeiten für E-Commerce-Plattformen und stationäre Verkaufssysteme.

Mögliche Einschränkungen

  • Die Gesamtkosten hängen davon ab, welche zusätzlichen Module, Integrationen und Services benötigt werden.
  • Für hochwertige Visualisierungen sind entsprechend aufbereitete 3D-Modelle, Materialien und Produktdaten erforderlich.
  • Komplexe Kataloge und unternehmensspezifische Datenflüsse können eine umfangreichere Implementierung notwendig machen.
  • Unternehmen sollten prüfen, ob sie den vollständigen Funktionsumfang aus Konfiguration, Content-Produktion und Raumplanung benötigen oder mit einer fokussierteren Lösung auskommen.

Preise

  • Visual Product Configurator: ab 475 Euro pro Monat.
  • Premium: ab 1.135 Euro pro Monat.
  • Enterprise: individuelles Angebot.

Unsere Einschätzung

iONE360 eignet sich für Unternehmen, die visuelle Konfiguration mit Produktdaten, Content-Erstellung und gegebenenfalls Raumplanung verbinden möchten. Die Plattform ist nicht ausschließlich auf eine einzelne Branche beschränkt, ihre Erfahrung mit modularen Produktkatalogen und Home-&-Living-Anwendungen kann für entsprechende Anbieter jedoch besonders relevant sein.

11. Salsita

Visual-CPQ-Plattform von Salsita

Was ist Salsita?

Salsita bietet eine Plattform für 3D-Produktkonfiguration und Visual CPQ. Sie verbindet interaktive 3D-Darstellung mit parametrischen Produktmodellen, Konfigurationsregeln, Preisen, Angeboten und produktionsrelevanten Daten.

Am besten geeignet für

Hersteller und B2B-Anbieter, die modulare, maßgefertigte oder technisch komplexe Produkte verkaufen. Dazu zählen beispielsweise Produktsysteme, deren Abmessungen, Komponenten und zulässige Kombinationen während der Konfiguration automatisch berechnet werden müssen.

Wichtige Funktionen

  • 3D-Konfigurator mit Augmented Reality für komplexe und modulare Produkte.
  • KI-gestützte Unterstützung bei der Erfassung und Umsetzung von Kundenanforderungen.
  • Parametrische Modelle, die Abmessungen, Formen und Einschränkungen dynamisch aktualisieren.
  • Visual CPQ mit Preisregeln, Produktabhängigkeiten und modularen Strukturen.
  • Automatische Erzeugung von CAD-Dateien, Stücklisten und Produktionsdaten.
  • Anbindung an ERP-, CRM- und E-Commerce-Systeme.
  • Unterstützung mehrerer Sprachen, Maßeinheiten und Währungen.

Mögliche Einschränkungen

  • Die Implementierung wird an die jeweiligen Produkte und Geschäftsprozesse angepasst und ist daher keine reine Plug-and-Play-Einführung.
  • Parametrische Modelle, Produktregeln und Backend-Integrationen müssen im Vorfeld strukturiert werden.
  • Spätere Änderungen an komplexer Logik können Unterstützung durch den Anbieter oder entsprechend qualifizierte Entwickler erfordern.
  • Für einfache Sortimente mit wenigen Produktoptionen kann der Funktionsumfang größer sein als notwendig.

Preise

Laut einer öffentlich zugänglichen Vergleichsseite des Anbieters beginnen die Einrichtungskosten bei 15.000 US-Dollar, hinzu kommt eine monatliche Gebühr ab 150 US-Dollar. Der tatsächliche Preis hängt von Produktkomplexität, Funktionsumfang und Integrationen ab.

Unsere Einschätzung

Salsita kommt vor allem für Unternehmen infrage, die parametrische Produktlogik, technische Genauigkeit und die Übergabe konfigurierter Produkte an Vertriebs- und Produktionssysteme benötigen. Für einfache visuelle Auswahlprozesse kann die Lösung dagegen umfangreicher und implementierungsintensiver sein als erforderlich.

12. Dopple

3D-Produktkonfigurator von Dopple

Was ist Dopple?

Dopple ist eine Plattform für interaktive 3D-Produktvisualisierung, Produktkonfiguration und webbasierte Augmented Reality. Unternehmen können damit statische Produktdarstellungen durch konfigurierbare 3D-Erlebnisse ersetzen und diese in ihre vorhandenen Websites und Verkaufssysteme integrieren.

Am besten geeignet für

Hersteller und Marken, die visuell erklärungsbedürftige Produkte online präsentieren möchten. Dopple arbeitet unter anderem mit Anwendungsfällen aus den Bereichen Marine, Maschinen und Ausrüstung, Fahrzeuge und Overlanding sowie weiteren konfigurierbaren Konsum- und Industriegütern.

Wichtige Funktionen

  • Interaktive 3D-Darstellung mit Drehen, Zoomen und detaillierter Produktansicht.
  • Echtzeitkonfiguration von Farben, Materialien, Komponenten und vordefinierten Produktoptionen.
  • Webbasierte Augmented Reality ohne separate App.
  • Zentrale Verwaltung von 3D-Assets und Produktinhalten.
  • Codearme Integrationsmöglichkeiten für bestehende Websites, Shops und Unternehmenssysteme.
  • Unterstützung verschiedener Geräte und digitaler Vertriebskanäle.

Mögliche Einschränkungen

  • Für hochwertige Ergebnisse werden professionell erstellte und weboptimierte 3D-Modelle benötigt.
  • Der Implementierungsumfang hängt von der Zahl der Produkte, Konfigurationsregeln und erforderlichen Systemintegrationen ab.
  • Unternehmen mit komplexen CPQ-, Stücklisten- oder Engineering-Prozessen sollten im Rahmen einer Demo klären, welche Anforderungen nativ abgedeckt werden und welche zusätzlichen Integrationen notwendig sind.
  • Da keine standardisierten öffentlichen Paketpreise angegeben werden, lassen sich die Gesamtkosten erst nach einer individuellen Projektbewertung einschätzen.

Preise

Dopple erstellt individuelle Angebote. Der Preis richtet sich unter anderem nach dem Umfang der 3D-Produktion, den Konfigurationsanforderungen, der Integration und dem Hosting.

Unsere Einschätzung

Dopple ist eine mögliche Wahl für Unternehmen, die Produkte mithilfe interaktiver 3D-Darstellung und Augmented Reality verständlicher präsentieren möchten. Besonders wichtig ist eine genaue Prüfung der benötigten Produktregeln und Backend-Prozesse, da diese den Implementierungsumfang wesentlich bestimmen können.

 

Hinweis: Die genannten Preise entsprechen den öffentlich zugänglichen Anbieterinformationen zum Zeitpunkt der Aktualisierung. Tarife, enthaltene Leistungen und Transaktionsgebühren können sich ändern. Vor der Auswahl sollte deshalb immer ein aktuelles Angebot beim jeweiligen Anbieter eingeholt werden.

Fazit: So wählen Sie den passenden Produktkonfigurator-Anbieter

Den einen „besten“ Produktkonfigurator für jedes Unternehmen gibt es nicht. Welche Plattform die richtige ist, hängt von der Komplexität Ihrer Produkte, den vorhandenen Ressourcen, den erforderlichen Integrationen und Ihren langfristigen Plänen ab.

So treffen Sie die endgültige Auswahl

Wenn Sie von der Recherche zur konkreten Anbieterauswahl übergehen, sollten Sie besonders auf die folgenden Punkte achten:

  1. Stimmen Sie die Lösung auf Ihre Produktkomplexität ab. Ein überschaubares Sortiment mit einfachen Farb- oder Materialoptionen benötigt normalerweise kein umfangreiches Enterprise-System. Modulare oder maßgefertigte Produkte brauchen dagegen eine Plattform, die Abhängigkeiten, Abmessungen und zulässige Kombinationen zuverlässig abbildet.
  2. Definieren Sie Ihr wichtigstes Ziel. Möchten Sie die Produktdarstellung im Onlineshop mit realistischen 3D-Visualisierungen und Augmented Reality verbessern? Oder liegt der Schwerpunkt auf Vertriebs- und Produktionsprozessen mit dynamischen Preisen, Angeboten, Stücklisten und ERP-Integration?
  3. Berücksichtigen Sie die Gesamtkosten. Vergleichen Sie nicht nur die monatliche Lizenzgebühr. Hinzu kommen möglicherweise die Erstellung und Optimierung von 3D-Modellen, die technische Integration, Mitarbeiterschulungen, individuelle Anpassungen und die laufende Pflege des Produktkatalogs.
  4. Testen Sie die Plattform mit einem realen Produkt. Eine Demo mit den Daten und Konfigurationsregeln eines eigenen Produkts zeigt besser als eine allgemeine Präsentation, wie zuverlässig die Lösung funktioniert und wie viel Aufwand die spätere Verwaltung verursacht.

Wann Zolak eine passende Wahl sein kann

Zolak richtet sich vor allem an Marken und Onlinehändler, die ihre Produktpräsentation mit realistischen 3D-Erlebnissen erweitern möchten. Die Plattform verbindet die Erstellung der benötigten 3D-Assets mit visueller Konfiguration und technischer Implementierung. Dadurch müssen diese Bestandteile nicht zwingend mit mehreren voneinander unabhängigen Dienstleistern koordiniert werden.

  • 3D-Produktion und Implementierung aus einer Hand. Zolak unterstützt Unternehmen von der Erstellung realistischer digitaler Produktmodelle bis zur Integration der visuellen Lösung in die bestehende Website oder den Onlineshop.
  • Fokus auf visuelle Produktpräsentation. Kunden können Produkte drehen, vergrößern und verfügbare Farben, Materialien oder Ausführungen direkt am 3D-Modell vergleichen.
  • Modularer Ansatz. Unternehmen können mit einem 3D-Produktkonfigurator beginnen und die Produktpräsentation später beispielsweise um einen digitalen Showroom oder zusätzliche visuelle Inhalte erweitern.
  • Ausrichtung auf E-Commerce-Teams. Der Ansatz eignet sich für Unternehmen, die ein interaktiveres Produkterlebnis schaffen möchten, ohne selbst eine vollständige 3D- und Entwicklungspipeline aufzubauen.

Zolak ist dagegen nicht als umfangreiches, fertigungsorientiertes CPQ-System für hochkomplexe Maschinen, technische CAD-Prozesse oder besonders detaillierte Produktionsstücklisten positioniert. Wenn solche Prozesse den Kern des Projekts bilden, sollten entsprechende Visual-CPQ-Anbieter genauer geprüft werden.

Wenn Ihr Schwerpunkt auf realistischer 3D-Visualisierung, interaktiver Produktkonfiguration und einer praktischen Integration in den E-Commerce liegt, kann Zolak in die engere Auswahl aufgenommen werden.

Erfahren Sie mehr über den 3D-Konfigurator von Zolak oder vereinbaren Sie eine individuelle Beratung und Demo.

 

Neuigkeiten vom Zolak-Team

Entdecken Sie Produkt-Updates, Strategien zur 3D-Visualisierung, Branchentrends und praxisnahe Einblicke, die E‑Commerce-Teams dabei unterstützen, mit immersiven Erlebnissen mehr zu verkaufen.